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	<title>der schreibkomplex</title>
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	<description>textspuren von roswitha</description>
	<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 22:44:31 +0000</pubDate>
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		<title>der fisch</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 22:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roswitha</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ad hoc]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ein schwaches Licht strahlt in die Würm hinein. Das Wasser bewegt sich heute besonders lebendig in seinem Betonbett. Schwappt bis zur zweiten Stufe des Terrassenufers. Ein Fisch schaukelt in den kleinen Wellen, schwimmt von mir weg, macht einen kleinen Bogen zurück in mein Blickfeld und schwebt dann vor mir. Es plätschert, ich hole die Kamera heraus und fange an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://schreibkomplex.de/__oneclick_uploads/2010/08/der-fisch-be1.jpg" alt="der-fisch-be1.jpg" style="width: 247px; height: 288px" height="1030" width="693" /></p>
<p>Ein schwaches Licht strahlt in die Würm hinein. Das Wasser bewegt sich heute besonders lebendig in seinem Betonbett. Schwappt bis zur zweiten Stufe des Terrassenufers. Ein Fisch schaukelt in den kleinen Wellen, schwimmt von mir weg, macht einen kleinen Bogen zurück in mein Blickfeld und schwebt dann vor mir. Es plätschert, ich hole die Kamera heraus und fange an vertrauensvoll mit ihm zu reden, drehe mich um, weil ich nicht glauben kann, dass ich alleine bin. Hinter meinem Rücken eine stille, warme Nacht, die um den Vollmond kreist.</p>
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		<title>einfach reinfahren und glücklich werden&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 08:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roswitha</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><img src="http://schreibkomplex.de/__oneclick_uploads/2010/08/bessere-zukunft-003be.jpg" alt="bessere-zukunft-003be.jpg" style="width: 239px; height: 175px" height="1057" width="1411" /></p>
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		<title>familienfeier</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 11:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roswitha</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ad hoc]]></category>

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		<description><![CDATA[nachmittags um kurz nach halb drei sitzen menschen an einem langem tisch. ihre beine umschlingen die beine der stühle wie müde schlangen. verdeckt werden die entblößten hellen schenkel von einem weißen tischtuch, dass die gastgeberin monatelang gewaschen und gestärkt hat bis zum heutigen tag. der wind bläst die gardinen ins zimmer. es klingelt. auch andere gäste kommen, deren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>nachmittags um kurz nach halb drei sitzen menschen an einem langem tisch. ihre beine umschlingen die beine der stühle wie müde schlangen. verdeckt werden die entblößten hellen schenkel von einem weißen tischtuch, dass die gastgeberin monatelang gewaschen und gestärkt hat bis zum heutigen tag. der wind bläst die gardinen ins zimmer. es klingelt. auch andere gäste kommen, deren namen ich suchen muss, in entlegenen erinnerungsfächern. einer lacht, ein anderer trinkt kaffee, die tante findet heute wieder alles herrlich. der mann neben ihr niest gründlich aufs tischtuch. etwas krankes rasselt über das kaffeegeschirr. kurz riecht es nach arztpraxis, bis sein sohn zu erzählen beginnt. der junge mann mit halbglatze redet plötzlich leise, seine augen glänzen. eine neue geschäftsidee schaufelt ihm womöglich anerkennung ins leben. ich möchte ihm glauben. die tante, die gerade noch das zerknüllte taschentuch neben ihrem teller herrlich fand, flüstert plötzlich &#8220;alles märchen&#8221; in die vorgehaltene hand hinein und hält ihren kopf so schief, dass das ganze zimmer schwankt und die tassen zusammenrutschen. der kaffee schwappt aus den porzellanbehältnissen. der niesende berührt meinen fuß, ich trete ihm lächelnd auf die zehen. ein stückchen kuchen schiebt ein schimpfwort zurück in meinen magen. die gastgeberin tanzt in die küche und holt eine flasche mit hochprozentigem, um schnell alles ins rechte lot zu bringen. wieder weht die gardine wie eine fahne ins zimmer hinein. sie zeigt mit feinem rascheln, dass die stunde eine besondere ist.</p>
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		<title>spiralbewegungen</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 18:50:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roswitha</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><img src="http://schreibkomplex.de/__oneclick_uploads/2010/08/urlaub2010be.jpg" alt="urlaub2010be.jpg" style="width: 270px; height: 370px" height="1097" width="743" /></p>
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		<title>isarblicke</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 20:41:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roswitha</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[
  


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><img src="http://schreibkomplex.de/__oneclick_uploads/2010/08/hochwasserbe1.jpg" alt="hochwasserbe1.jpg" style="width: 315px; height: 350px" height="1507" width="2045" /></p>
<p>  </p>
<p style="text-align: center"><img src="http://schreibkomplex.de/__oneclick_uploads/2010/08/hochwasserbe2.jpg" alt="hochwasserbe2.jpg" style="width: 412px; height: 285px" height="1573" width="2143" /></p>
<p><a href="http://schreibkomplex.de/__oneclick_uploads/2010/08/hochwasserbe4.jpg" title="hochwasserbe4.jpg"></a></p>
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		<title>begrüßung des sommers</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 16:19:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roswitha</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ad hoc]]></category>

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		<description><![CDATA[



Der warme Wind bläst den Nebel über die bemooste Mauer - ein Kind läuft über die Wiesen und schließt schnell das Wintertor mit kleinen, taufeuchten Händen zu. Dann küsst es kleine Spuren in die Erde hinein, aus denen bunte Augen wachsen. Sommerlang, ein lachender Blick. 
Endlich summt das Gras wieder&#8230; Endlich verschüttet sich das Grün, bis es durch die Finger rinnt und zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><a href="http://schreibkomplex.de/__oneclick_uploads/2010/07/fotokurs-096.jpg" title="fotokurs-096.jpg"></a></p>
<p><a href="http://schreibkomplex.de/__oneclick_uploads/2010/06/green.jpg" title="green.jpg"></a></p>
<p><a href="http://schreibkomplex.de/__oneclick_uploads/2010/07/blume.jpg" title="blume.jpg"></a></p>
<p align="center"><a href="http://schreibkomplex.de/__oneclick_uploads/2010/07/blume.jpg" title="blume.jpg"></a></p>
<p>Der warme Wind bläst den Nebel über die bemooste Mauer - ein Kind läuft über die Wiesen und schließt schnell das Wintertor mit kleinen, taufeuchten Händen zu. Dann küsst es kleine Spuren in die Erde hinein, aus denen bunte Augen wachsen. Sommerlang, ein lachender Blick. </p>
<p>Endlich summt das Gras wieder&#8230; Endlich verschüttet sich das Grün, bis es durch die Finger rinnt und zwischen den Asphaltflächen liegen bleibt. Hoffentlich. Einen Sommer lang.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://schreibkomplex.de/__oneclick_uploads/2010/08/malerei-007be2.jpg" alt="malerei-007be2.jpg" style="width: 279px; height: 201px" height="921" width="1097" /></p>
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		<title>guerrilla exhibitions</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 09:49:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roswitha</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ad hoc]]></category>

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		<description><![CDATA[    Nachts laufe ich an der Isar entlang und dann taucht plötzlich irgendwo ein Bild auf, dort, wo tagsüber ganz sicher nur eine Mauer da war. Die Nacht ist ein endlos großer Ausstellungsraum. Die Fund- und Ausstellungsstücke gewinnen mit der Flüchtigkeit ihres Gezeigt- und Gesehenwerdens die stärkste Präsenz. In einer anderen Nacht, glaube ich, lag an dieser Stelle ein blaues Fahrrad oder ein halbgeöffneter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center" align="center"><em><a href="http://schreibkomplex.de/__oneclick_uploads/2010/08/nachtbild.jpg" title="nachtbild.jpg"></a>  <a href="http://schreibkomplex.de/__oneclick_uploads/2010/08/nachtbildbe.jpg" title="nachtbildbe.jpg"></a>  <a href="http://schreibkomplex.de/__oneclick_uploads/2010/08/nachtbildbe.jpg" title="nachtbildbe.jpg"></a><a href="http://schreibkomplex.de/__oneclick_uploads/2010/08/nachtbildbe.jpg" title="nachtbildbe.jpg"></a>Nachts laufe ich an der Isar entlang und dann taucht plötzlich irgendwo ein Bild auf, dort, wo tagsüber ganz sicher nur eine Mauer da war. Die Nacht ist ein endlos großer Ausstellungsraum. Die Fund- und Ausstellungsstücke gewinnen mit der Flüchtigkeit ihres Gezeigt- und Gesehenwerdens die stärkste Präsenz. In einer anderen Nacht, glaube ich, lag an dieser Stelle ein blaues Fahrrad oder ein halbgeöffneter Regenschirm mit einem Riss von der Spitze bis zum äußeren Saum oder eine weggeworfene Konzertkarte, auf der noch die Platznummer zu erkennen war oder eine halbleere Bierflasche mit kaputtgeschlagenem Hals oder es saß da jemand - den dunklen Rücken zur Promenade hingestreckt - vielleicht war´s auch die Schale einer großen Walnuss oder der Chitinpanzer eines Junikäfers&#8230;</em></p>
<p style="text-align: center"><img src="http://schreibkomplex.de/__oneclick_uploads/2010/08/augustbe.jpg" alt="augustbe.jpg" style="width: 309px; height: 207px" height="889" width="1219" /></p>
<p><a href="http://schreibkomplex.de/__oneclick_uploads/2010/04/nachtbild.jpg" title="nachtbild.jpg"></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>über die straßen</title>
		<link>http://schreibkomplex.de/2010/05/27/uber-die-strasen/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 10:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roswitha</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Transmitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Nie habe ich Linda deutlicher vor mir gesehen, als in jenem Moment, in dem ich ein Lied im Radio hörte, das mir völlig unbekannt war. Die Stimme der Sängerin war mir fremd. Auch verstand ich die Sprache nicht, in der sie sang. Ich hörte die leisen Töne der Akustikgitarre, die sparsam einen weichen Gesang begleitete. Hörte tastende Finger auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nie habe ich Linda deutlicher vor mir gesehen, als in jenem Moment, in dem ich ein Lied im Radio hörte, das mir völlig unbekannt war. Die Stimme der Sängerin war mir fremd. Auch verstand ich die Sprache nicht, in der sie sang. Ich hörte die leisen Töne der Akustikgitarre, die sparsam einen weichen Gesang begleitete. Hörte tastende Finger auf drahtumwickelten Saiten. Seit Stunden saß ich alleine im Auto, war müde, drehte etwas lauter, hörte ein Seufzen, lauschte und senkte mich ins Lied. Von außen her streifte etwas den Schutzraum meines Körpers, senkte meine Atemfrequenz. Die Takte der Musik öffneten einen endlosen Zeitbezirk, mein Blut wurde zum Resonanzraum, die Töne fühlten meinen Puls und schulten ihn auf ihre Schwingung. Vor mir wurde die Landschaft weicher, die asphaltierte Spur vor mir sog meinen Wagen in ein Tal hinein, das dunkle Nebelfahnen gegen die Wand des Abendhimmels schob. Linda. Die Musik floss zu einem Refrain hin, ich meinte plötzlich, das Lied doch zu kennen, denn es wand sich ein paar Takte in Dissonanzen, kippte weiter in eine Verlorenheit hinab, in der jegliche From der Fassbarkeit beinahe nicht mehr möglich war, fand dann aber in einen beruhigenden Akkord hinein, bis die hellen, fast vertrauten Klanglinien wieder erreicht waren. Ein sich wiederholendes Muster entstand. Linda.</p>
<p>Ich fuhr weiter ins Tal hinein. Linda sagte nichts, sie machte nichts. Linda lächelte mir nicht zu. Ich sah nichts, was mit ihr in irgendeinem Zusammenhang stand. Ich erinnerte mich an nichts, an kein Gespräch und keine gemeinsame Begebenheit, an keinen Streit, auch nicht an Zärtlichkeiten. Es waren keine Konkretheiten dieser Art. Linda war nur da. Während sich die Musik vor dem Refrain auf neue Weise fast auflöste, fast selbst zerstörte, war´s mir so, als würde die Straße durch mich hindurch fahren und durch diese Öffnung schaute Linda. Linda war so tief unter meiner Haut, dass ich, während sich mein Wagen wieder auf die Anhöhe zubewegte, nur noch mehr ein Auge war, das sich wie ein Netz über den Weg legte.  Das Lied fühlte hinter die Trübheiten der letzten Begegnung zwischen Linda und mir, tastete sich tiefer bis zu unserem weichsten Grund, auf dem alleine eine zärtliche Zugewandtheit lag, was mit diesem flüsternden Schlussakkord - so sehr war ich von einem Zusammenhang in dieser Sekunde überzeugt - die tiefste Bestätigung fand. Ich drehte wieder lauter, hörte, wie die Hand, die sachte den letzten Ton gespielt hatte, sich auf das Schallloch der Gitarre legte und die Saiten zum Schweigen brachte. Wie über einen offenen Mund, dachte ich, der ein letztes Wort nicht mehr ganz aussprechen kann. Linda. Du. Bis zum Ende der Straße und darüber hinaus immer nur du&#8230;</p>
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		<title>mai</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 10:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roswitha</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wortfolgen]]></category>

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		<description><![CDATA[einen spalt breit steht das fenster offen hinaus zum hof. da ist frühling draußen. stunde um stunde erfinden die bäume neue farben, der wind trägt sie zu meinem fenstersims. drinnen stecke ich meine hände in dicke arbeitshandschuhe und male gott als einen punkt an die wand. der schweigt schon die ganze zeit aber das rauschen der blätter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>einen spalt breit steht das fenster offen hinaus zum hof. da ist frühling draußen. stunde um stunde erfinden die bäume neue farben, der wind trägt sie zu meinem fenstersims. drinnen stecke ich meine hände in dicke arbeitshandschuhe und male gott als einen punkt an die wand. der schweigt schon die ganze zeit aber das rauschen der blätter möchte in meinen ohren ein haus besetzen, wo es winterlang wohnt und zärtlich dort bleibt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>die nacht ist nur ein brennen tief drinnen im auge&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 16:02:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roswitha</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Feuerwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[
die nacht ist nur ein brennen tief drinnen im auge sagst du, während du kurz vor mitternacht eine straßenlaterne zum tanzen aufforderst, den laternenpfahl mit einer hand umklammerst und dich darum drehst und drehst und dabei zu einem feinen farblosen schleier wirst. du lachst und du stolperst fast und ich weiß, dass diese nacht nur dir gehört, du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><img src="http://schreibkomplex.de/__oneclick_uploads/2010/07/nachtblende.jpg" alt="nachtblende.jpg" style="width: 212px; height: 235px" height="1191" width="863" /></p>
<p align="left">die nacht ist nur ein brennen tief drinnen im auge sagst du, während du kurz vor mitternacht eine straßenlaterne zum tanzen aufforderst, den laternenpfahl mit einer hand umklammerst und dich darum drehst und drehst und dabei zu einem feinen farblosen schleier wirst. du lachst und du stolperst fast und ich weiß, dass diese nacht nur dir gehört, du atmest die stadt mit ihren kristalllichtern ein, du drehst dich unter dem schlafverwirrten mond, du atmest nach mitternacht auch mich bis aufs letzte haar ein. wir sagen nichts, du drehst dich weiter und siehst deinen beinen beim tanzen zu. ich versuche aus deinen augen herauszuschauen&#8230;</p>
<p align="left">die nacht ist nur ein brennen</p>
<p align="left">tief drinnen, tief drinnen ein atemloses brennen</p>
<p align="left">die nacht</p>
]]></content:encoded>
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